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Dominik Schüssler
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01. September 2020

Verlängerung der Überbrückungshilfe

Die Überbrückungshilfen für kleine und mittelständische Betriebe soll bis Ende des Jahres verlängert werden. Das Programm war bisher bis Ende August befristet.

 Vorab

 

Die Verlängerung der Überbrückungshilfe wurde vom Koalitionsausschuss, noch nicht vom Bundestag beschlossen.

 

Voraussetzungen

Unternehmen, Soloselbständige und Freiberufler im Haupterwerb sind antragsberechtigt, wenn der Umsatz in den Monaten April und Mai 2020 zusammengenommen um mindestens 60 Prozent gegenüber April und Mai 2019 eingebrochen ist.

Darüber hinaus muss in einem der Monaten September bis Dezember 2020 der Umsatz gegenüber dem Vorjahresmonat um (geschätzt) mindestens 40 Prozent einbrechen.

Für diese einzelnen Monate ist eine anteilige Erstattung der förderfähigen fixen Kosten möglich.

Anträge durch Steuerberater und Wirtschaftsprüfer

Die Förderanträge müssen von einem Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer gestellt werden.

Erstattungsbeträge

Die Überbrückungshilfe ist ein Prozentsatz der förderfähigen (fixen) Kosten, in Abhängigkeit vom Umsatzeinbruch zum Vorjahresmonat.

Die Überbrückungshilfe erstattet einen Anteil in Höhe von

80 Prozent der Fixkosten bei mehr als 70 Prozent Umsatzeinbruch,

50 Prozent der Fixkosten bei Umsatzeinbruch ab 50 Prozent

40 Prozent der Fixkosten bei Umsatzeinbruch ab 40 Prozent.

Bei Unternehmen bis zu fünf Beschäftigten beträgt der maximale Erstattungsbetrag 9.000 Euro für drei Monate, bei Unternehmen bis zu zehn Beschäftigten 15.000 Euro für drei Monate.

In begründeten Ausnahmefällen beträgt die maximale Förderung 150.000 Euro.

Förderfähige (fixe) Kosten

Die förderfähigen (fixen) Kosten sind insbesondere Mietkosten, Zinsaufwendungen, Ausgaben für notwendige Instandhaltung, Raum- und Reinigungskosten, Grundsteuern, Versicherungen und andere feste Ausgaben.

Die Kosten für Auszubildende sind in voller Höhe abzugsfähig, andere Personalaufwendungen werden pauschal mit 10 Prozent der vorherigen Fixkosten "abgegolten".

Die Kosten für Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer, die im Rahmen der Beantragung der Überbrückungshilfe anfallen, sind ebenfalls Förderfähig.

Fristen

 

Das Ende der Antragsfristen wurde noch nicht bekanntgegeben.

 

Eine Antragstellung ist (Stand 1. September 2020) noch nicht möglich.

 

Hinweise

Bitte sprechen Sie uns an, da dieses Informationsschreiben eine individuelle Beratung nicht ersetzen kann.

 

Bad Soden-Salmünster, den 1. September 2020
Schüssler § Partner

 

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

Das Eckpunktepapier finden Sie hier:

Die Verlautbarung des Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg finden Sie hier:

 

 

Kontakt
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