Auch Blogger müssen Steuern zahlen

Die Jagd nach Likes im Netz ist meist zunächst Hobby zur Selbstverwirklichung.
Wenn neben den Likes jedoch auch Euro auf dem Konto eingehen, entwickelt sich schnell eine nachhaltige Betätigung mit der Absicht Gewinne oder zumindest Einnahmen zu erzielen. Damit ensteht die Einkommen- und/oder Umsatzsteuerpflicht.

http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/der-steuertipp-steuerpflichten-fuer-blogger-15631449.html

 


Kassenführung ab 01. Januar 2017

Allgemeines
Barkassen sind ein ständiges Streitthema bei Betriebsprüfungen, welches bei fehlerhaften oder unvollständigen Aufzeichnungen und Dokumentationen oftmals zu Hinzuschätzungen führen kann. Eine gesetzliche Regelung, wie diese Aufzeichnungen und Dokumentationen zu führen sind, gibt es nicht.

Daher hat das Bundesministerium für Finanzen am 26.11.2010 ein BMF-Schreiben erlassen, welches die Beurteilung als ordnungsgemäße Kassenführung aus Finanzamtssicht regelt. Diese Bedingungen sind folgende:
1. Einzelaufzeichnung aller Kassengeschäftsvorfälle
2. Unveränderbarkeit der Kassenaufzeichnungen
3. Vollständigkeit der Aufzeichnungen
4. Verdichtungen sind nur zulässig, wenn die zugehörigen Einzelaufzeichnungen vorliegen
5. Elektronische Aufbewahrung der Journale, Programmier- und Stammdaten, Änderungsprotokolle, sonstige Auswertungsdaten
6. Vorhaltung der Speicherung und Auswertung ALLER Daten auf einem externen Speicher, falls der interne Speicher einer Kasse zu klein ist.
7. Jede Kasse muss gesondert geführt und aufbewahrt werden
8. Handbücher und Programmierbeschreibungen müssen für jeden Revisionsstand aufbewahrt werden.
9. Bei EC Zahlungen über die Kasse muss ein Abgleich zwischen baren und unbaren Geschäften möglich sein
10. Ein reiner Ausdruck der Daten reicht NICHT aus!
11. Alle Daten müssen in einem auswertbaren Datenformat vorliegen.
12. Alle im System hinterlegten Artikel und Warengruppen, die entsprechenden Preise mit Historie müssen dokumentiert werden und einsehbar sein
13. Dokumentation der Einsatzorte und die Einsatzzeit, wenn die Kasse an unterschiedlichen Orten genutzt wird (z. B. Messen oder Märkte)

Unveränderbar bedeutet in diesem Zusammenhang eine revisionssichere Speicherung. Eine einfache Excel Datei als Kassenbuch ist somit nicht ausreichend.
Darüber hinaus bleibt es natürlich auch bei den bisherigen Dokumentations- und Aufbewahrungspflichten hinsichtlich der täglichen Abrechnungsbelege, wie z.B. den Z-Bons.
Prinzipiell hat der Unternehmer die Verpflichtung der Einzelaufzeichnung seiner Einnahmen. Verkauft er jedoch Waren von geringem Wert an eine Vielzahl zumeist unbekannter Personen und kann daher die Aufzeichnungen nicht einzeln führen, muss er grundsätzlich die Registrierkassenstreifen, Kassenzettel, Bons und sonstige Belege aufbewahren aus denen sich die Einzelaufzeichnung ergibt (BFH, 11.05.2000 – I B 7/00).
Die Ordnungsmäßigkeit einer Computerkasse setzt insbesondere auch voraus, dass das System alle für das Geschäftsergebnis relevanten Kassenfunktionen, also auch Stornierungen, Retouren usw. lückenlos dokumentiert.

Kassen ab 2017 ersetzen oder aktualisieren!
Die Finanzverwaltung schreibt ab dem 01.01.2017 Kassensysteme vor, die unter anderem Umsätze zehn Jahre lang unverändert speichern. Wer ein solches Kassensystem in seinem Betrieb im Einsatz hat und dieses auch 2017 nutzen möchte, muss dafür sorgen, dass alle vorgeschriebenen Anforderungen erfüllt werden. Er muss seine alten Kassen also aufrüsten oder – wenn das nicht mehr möglich ist – neue anschaffen. Eine elektronische Registrierkasse muss den Grundsätzen zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff (GoBD) entsprechen. Das bedeutet, die Finanzverwaltung muss jederzeit die Möglichkeit haben, tagesaktuelle Daten aus den Kassensystemen abgreifen zu können.
Ansonsten drohen bei der nächsten Betriebsprüfung Strafgelder oder aber der Prüfer verwirft und schätzt die Buchführung, was zu erheblichen Steuernachzahlungen führen kann.
Unter den weitläufigen Begriff der Registrierkassen fallen auch die Geräte die für die Grundaufzeichnungen verantwortlich sind, wie z.B. Waagen mit Registrierkassenfunktion, Taxameter oder Wegstrecken-zähler.

Elektronische Registrierkasse oder offene Ladenkasse? Jedes System birgt Gefahren und Fallen
Es wird aber auch ab 2017 (noch) keine Pflicht geben überhaupt eine elektronische Kasse einsetzen zu müssen. Das bedeutet, dass auch weiterhin die offene Ladenkasse geführt werden kann. Man muss jedoch beachten, dass diese offene Ladenkasse auch höhere Anforderungen an die tägliche manuelle Dokumentation stellt.

Bei der Führung einer offenen Ladenkasse muss ein täglicher Kassenbericht (Anlage 1) mit zusätzlichem Zählprotokoll (Anlage 2) erstellt werden, das ermöglicht die Tageseinnahmen rechnerisch zu ermitteln. Diese Vorgehensweise ist für jeden Tag zu dokumentieren. Ein händisches Kassenbuch ersetzt nicht den hier dargestellten Kassenbericht, auch wenn entsprechende Spalten in dem Kassenbuch vorgesehen sind. Es muss zusätzlich geführt werden.

In einem Zählprotokoll ist der Kassenbestand täglich getrennt nach den einzelnen Stückelungen zu ermitteln und zu dokumentieren. Sie sind als Urkunden zu unterschreiben und zusammen mit allen anderen Belegen wie dem Kassenbericht und den Grundaufzeichnungen auch zehn Jahre lang aufzubewahren.

Anforderungen an Registrierkassen ab 2020!
Im Juli 2016 wurden weitere Maßnahmen zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen beschlossen. Ab dem 01. Januar 2020 müssen elektronische Registrierkassen zusätzlich über eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung verfügen. Das soll gewährleisten, dass Kasseneingaben mit Beginn des Aufzeichnungsvorgangs protokolliert und nicht mehr unerkannt manipuliert werden können. Somit wird auch die Übertragung bzw. die Kommunikation mit der Finanzverwaltung sichergestellt. Eine generelle Registrierkassenpflicht wird es aber auch nach dem neuen Gesetzesentwurf nicht geben.
Ergänzend hierzu soll eine sogenannte Kassennachschau gesetzlich eingeführt werden. Dieses Verfahren ist als eigenständiges Verfahren vorgesehen um die Aufzeichnungen von Registrierkassen jederzeit überprüfen zu können. Bei Verstößen gegen die Verpflichtung zur ordnungsgemäßen Nutzung der technischen Sicherheitseinrichtungen sollen Geldbußen bis 25.000,00 Euro verhängt werden können.

Praktische Hinweise zur Kassenführung
• Jeder Kassenbewegung muss ein Beleg zu Grunde liegen (Belegzwang). Ggf. ist ein Eigenbeleg anzufertigen, der förmlich und sachlich richtig und im laufenden Geschäftsbetrieb üblicherweise erstellt wird (z. B. für Trinkgelder, Entnahmen usw.).
• Die Belege sind fortlaufend zu nummerieren. Im Kassenbuch ist die entsprechende Belegnummer anzugeben. Praktischerweise kann die Nummerierung jährlich neu bei „1“ beginnen.
• Die Verwendung eines Bleistifts bei der Anfertigung der Aufzeichnungen ist ein schwerer formeller Mangel.
• Nachträgliche Änderungen, (z. B. durch Überschreiben, Radieren, „Weiss-machen“ etc.) sind ebenfalls formelle Mängel.
• Die Einnahmen und Ausgaben müssen täglich aufgezeichnet werden. Eine rückwirkende Erfassung führt aufgrund der fehlenden Kassensturzfähigkeit zu formellen Mängeln.
• Der Soll-Bestand muss jederzeit mit dem Ist-Bestand der Kasse übereinstimmen (Kassensturzfähigkeit). Deshalb ist der Bestand durch tägliches Zählen zu prüfen. Dabei auftretende etwaige Differenzen, die in der Praxis nicht ungewöhnlich sind, sind im Kassenbuch auszuweisen.
• Kassenfehlbeträge (negative Kassenbestände) sind nicht möglich!
• Jede Bareinnahme und Barausgabe ist grundsätzlich einzeln aufzuzeichnen.
o Ausnahme: Werden Waren von geringem Wert an eine unbestimmte Vielzahl nicht bekannter und auch nicht feststellbarer Personen verkauft, ist es nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs nicht erforderlich, die baren Betriebseinnahmen im Einzelhandel einzeln aufzuzeichnen.
o In diesen Fällen genügt es, wenn die Summe der Tageseinnahmen aufgezeichnet wird, wobei sich aus anderen Belegen, z. B. Registrierkassenstreifen, Tagesendsummenbons, Kassenzettel etc., ergeben muss, wie sich die Summe zusammensetzt. Die eben genannten Belege sind den Kassenaufzeichnungen beizufügen und mit aufzubewahren.
o Diese Ausnahme gilt z. B. nicht für Bareinnahmen
 im Hotel- und Beherbergungsgewerbe,
 von Autoreparaturwerkstätten,
 in Restaurants und Gaststätten für Familienfeiern, Betriebsveranstaltungen, Tagungen etc.,
 von Freiberuflern und Handwerkern, da die Mandanten und Kunden in jedem Fall bekannt sind,
 aus einzelnen Taxifahrten.
o Diese Ausnahme gilt nicht für Betriebsausgaben, Privateinlagen und Privatentnahmen. Diese sind immer einzeln aufzuzeichnen.
• Wird Geld aus der Kasse entnommen, um es auf dem Bankkonto einzuzahlen, ist dieser Vorgang als Auszahlung im Kassenbuch einzutragen.
• Wird Geld vom Bankkonto in die Kasse eingelegt, so ist dieser Vorgang im Kassenbuch als Einlage zu erfassen.
• Privateinlagen und -entnahmen sind ebenfalls täglich im Kassenbuch zu vermerken.
• Werden betriebliche Aufwendungen privat verauslagt und später aus der Kasse erstattet, ist die Erstattung mit dem Datum der Auszahlung aus der Kasse im Kassenbuch einzutragen; nicht mit dem Belegdatum.
• Bei Schecks, Wechsel, EC- und Kreditkarteneinnahmen handelt es sich nicht um Bargeld. Des-halb dürfen diese unbaren Vorgänge nicht im Kassenbuch erfasst werden.
• Auch wenn die Kasse elektronisch geführt wird, sind sämtliche Ursprungsbelege aufzubewahren.


Studium oder Ausbildung? – Warum nicht beides? – Jetzt bewerben!

Sofort Geld verdienen, enger Praxisbezug und beste Karriere-Chancen in Bereich BWL und Steuern.

Mit dem Dualen Studium – Betriebswirtschaftliche Steuerlehre, Unternehmensrechnung und Finanzen bietet die Duale Hochschule Baden Württemberg (DHBW) in Mosbach die Möglichkeit eine betriebliche Ausbildung mit einem Hochschulstudium zu vereinen.

Die Studierenden schließen einen dreijährigen Studien- und Ausbildungsvertrag mit einem Dualen Partner ab.
Im Fachbereich Betriebswirtschaftliche Steuerlehre, Unternehmensrechnung und Finanzen sind die Dualen Partner meistens Wirtschaftsprüfungs- und Steuerkanzleien zum Beispiel Schüssler § Partner. Hier sind die Studierenden wie Auszubildende angestellt und werden auch ähnlich monatlich vergütet.

Während des Studiums wechseln sich die Theoriephasen an der DHBW Mosbach und die Praxisphase im Ausbildungsbetrieb etwa alle drei Monate ab. Das Studium vermittelt fundierte Kenntnisse im Bereich der praxisorientierten Steuerlehre, des betrieblichen Rechnungswesens und der betrieblichen Finanzen. Die Basis hierfür bildet eine konsequente betriebswirtschaftliche Ausrichtung der Studieninhalte. Leitlinie ist ein Fünf-Säulen-Konzept, das das Studium wie folgt strukturiert:
• Betriebswirtschaftliche Steuerlehre
• Unternehmensrechnung und Finanzen
• Betriebswirtschaftslehre
• Recht
• Ergänzungsfächer
Die Studierenden erwerben tiefgehende Kenntnisse der betriebswirtschaftlichen Steuerlehre, des nationalen und internationales Rechnungswesens, des Prüfungswesens, der Steuerung von Finanzprozessen sowie der rechtlichen Rahmenbedingungen unternehmerischer Tätigkeiten. Ergänzungsfächer schulen die Fach-, Sozial- und Methodenkompetenz.
Im Praktischen Teil der Ausbildung werden Lerninhalte vertieft und umgesetzt.
Der Studienabschluss ist der Bachelor of Arts.
Zugangsvoraussetzung ist die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife oder die Hochschuleignung durch den Studienfähigkeitstest bei Fachhochschulreife und für beruflich Qualifizierte.

„ Das Duale Studium hat für unseren Berufszweig nur Vorteile“ so Manfred Schüssler Wirtschaftsprüfer, Steuerberater „der Absolvent ist nach dem Ende der Ausbildung gleich als vollwertiger Mitarbeiter einsetzbar. Wie der Steuerfachwirt wird der Bachelor of Arts im – Fachbereich Betriebswirtschaftliche Steuerlehre, Unternehmensrechnung und Finanzen-  nach nur drei weiteren Jahren Berufserfahrung zur Steuerberaterprüfung zugelassen.“

 


1969 – Woodstock und Mondlandung

Manfred Schüssler beginnt seine Ausbildung

Wer bei 1969 an Woodstock oder die Mondlandung denkt, vergisst schnell, dass in diesem geschichtsträchtigen Jahr der 15-jährige Manfred Schüssler aus Bad Orb seine Ausbildung zum Steuerfachgehilfen in Bad Soden-Salmünster begann.

Woodstock ist heute nur noch Erinnerung und den Mond hat seit 1972 kein Mensch mehr betreten, aber Manfred Schüssler setzte seine Erfolgsgeschichte fort:

1976 Prüfung zum Steuerbevollmächtigten
1979 Zulassung  zum Rechtsbeistand
1981 Manfred Schüssler wird Partner in der Kanzlei
1982 Bestellung zum Steuerberater
1989 Zulassung zum Wirtschaftsprüfer
2004 Umfirmierung in Schüssler § Partner
2008 Zulassung als „Fachberater für Unternehmensnachfolge (DStV e.V.)“
2009 Erweiterung der Kanzlei Bad Soden-Salmünster um den Standort Bad Orb
2014 Auch nach 45 Jahren denkt Manfred Schüssler noch nicht an Ruhestand.

Lieber Chef!
Wir gratulieren zu 45 Jahren erfolgreicher Tätigkeit.
Das Team von Schüssler § Partner


45-jähriges Betriebsjubiläum für Frau Hildegard Riedl

Von der Sekretärin zur Office Managerin

Am 1. Juli 1969 begann die damals 18-jährige Rechtsanwalts-  und Notargehilfin in unserer Kanzlei.

Als Dienstälteste erlebt sie alle Veränderungen in der Steuerberatung und im Unternehmen. Von der mechanischen zur elektrischen Schreibmaschine und von den ersten raumgroßen Computern zum heutigen kompakten Stand der Technik. Damals schon lernte sie den Umgang mit der EDV, und so sind  Email und Internet für sie heute selbstverständlich.

Frau Riedl ist die gute Seele unseres Hauses. Für Besucher und Anrufer ist sie der erste Kontakt. Auch ein Großteil der Korrespondenz läuft über ihren Schreibtisch. Als rechte Hand von Manfred Schüssler ist sie kaum mehr wegzudenken und auch für die Anliegen ihrer Kollegen hat sie immer ein offenes Ohr. Mit den Auszubildenden arbeitet sie schon immer eng zusammen und führt sie in die Abläufe im Office ein. Von sich selbst sagt sie: „ Das Arbeiten mit den jungen Leuten hält mich jung.“

Liebe Hildegard, wir danken Dir für die gute Zeit und hoffen, dass Du noch nicht so bald an die Rente denkst. : )


Herzlichen Glückwunsch Herr Steuerberater Torsten Büdel

Der Präsident der Steuerberaterkammer Herr Günther Fischer überreicht die Urkunde. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach abgeschlossener Ausbildung und Tätigkeit als Bankkaufmann begann Herr Büdel im Oktober 2003 ein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt. Schwerpunkt des Studiums war der Bereich Rechnungswesen und der Bereich Steuern. Ende 2008 schloss er das Studium als Diplom-Kaufmann erfolgreich ab. Mit dem Studium und den gewählten Schwerpunkten legte Herr Büdel den Grundstein für das langfristige Ziel Steuerberater zu werden.
Im Anschluss an das Studium wurde die Vorbereitung auf den Steuerberater durch die erforderliche praktische Tätigkeit weitergeführt. Nach der Tätigkeit in einer größeren Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft arbeitete Herr Büdel ab dem 1.1.2012 in unserer Kanzlei. Hierbei hat Herr Büdel sein Ziel nie aus den Augen verloren und sich durch Wochenendkurse fortgebildet. In Vorbereitung auf die schriftlichen Prüfungen besuchte Herr Büdel Kurse von AWS Arbeitskreis für Wirtschafts- und Steuerrecht, Lehrgangswerk Haas, Steuerrechts-Institut Knoll und ECONECT/hemmer Steuerfachschule.
Anfang Oktober 2013 wurde es ernst. Das schriftliche Beraterexamen stand an. Jetzt war zu beweisen, dass das erlernte Fachwissen auch entsprechend angewendet werden kann.
Nach Abschluss der schriftlichen Prüfung begann das Warten auf die Ergebnisse. Am 16. Januar 2014 stand fest: die schriftliche Prüfung wurde erfolgreich bestanden. Nun galt es sich auf die mündliche Prüfung vorzubereiten. Nach 14 anstrengenden Vorbereitungstagen und kurzen Nächten fand diese statt. Aufgrund seiner erworbenen fachlichen Kenntnisse und der Unterstützung in der Vorbereitung durch Kollegen und besonders durch die Familie wurde auch die mündliche Prüfung erfolgreich abgeschlossen.
Herr Büdel wurde am 7. März 2014 von der Steuerberaterkammer Hessen zum Steuerberater bestellt.
Zu diesem Erfolg gratulieren wir ganz herzlich und freuen uns, ihn weiterhin als kompetenten und zuverlässigen Mitarbeiter und Kollegen an unserer Seite zu haben.


40-jähriges Jubiläum von Frau Karin Markgraf.

 

Geschäftsleitung und Kollegen gratulieren zu 40 Jahren Betriebszugehörigkeit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der 01. August 1973 war ein besonderer Tag für Fräulein Schlingloff, sie begann ihre Ausbildung. Zum Bewerbungsgespräch war sie noch von ihrem Vater begleitet worden. Nun wurde Sie allmorgendlich, wie ihre Kollegen von einem betriebseigenen VW Käfer eingesammelt.

 

Am 11.06.1975 legte sie erfolgreich ihre Prüfung zur Steuerfachgehilfin ab. Im Frühjahr 1989 begann für sie, inzwischen Frau Markgraf, die Fortbildung zur Steuerfachwirtin. Die Prüfung legte sie vor der Steuerberaterkammer Hessen am 15.02.1990 ab.

 

Neben dem Steuerrecht hat sie sich immer für die EDV interessiert. Dabei hat sie mitbekommen wie Computer von Zimmergroßen Maschinen zu handlichen Laptops wurden und einfache Programme, wie auch die Steuergesetze, immer komplizierter- doch sie kennt sich mit allem aus.

 

Wir wünschen auch weiter eine gute Zusammenarbeit.


Dr. Peter Tauber besucht Schüssler § Partner

Ein Bundestagsabgeordneter zum Gespräch in Bad Soden-Salmünster

Dr. Tauber sitzt für Wahlkreis 175 – Main-Kinzig – Wetterau II – Schotten im Deutschen Bundestag. Der CDU- Politiker ist Mitglied im Bundestagsausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und im Ausschuss für Arbeit und Soziales sowie seit März 2010 Mitglied in der Enquête-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“.

Dr. Tauber beschrieb uns die Aufgabenteilung der Bundestagsabgeordneten in verschiedene Ausschüsse und Arbeitsgruppe. Im Anschluss folgte ein Gespräch mit unserem Team in dem es auch um die Problematiken der sich ständig ändernden Steuergesetzgebung ging. Wir danken Herrn Dr. Tauber für das interessante Gespräch.


Änderung im Erbschaftsteuergesetz ab 26.10.2012

Gewinnthesaurierende Unternehmen durch die Änderung des Erbschaftsteuergesetzes bestraft

Der Bundesrat hat in der Stellungnahme zur Anpassung des Erbschaftsteuergesetzes darauf hingewiesen, dass die Umgehungsmöglichkeit durch die sogenannte „cash-GmbH“ einzudämmen sei.

Der jetzt vorliegende Gesetzentwurf sieht vor, dass der Begriff des Verwaltungsvermögens auch auf die Geldanlagen aller Unternehmer anzuwenden ist, soweit der Wert im Ergebnis höher als 10 % des erbschaftsteuerlichen Unternehmenswertes, des gemeinen Wertes, aber mindestens des Substanzwertes übersteigt.

Das Unternehmenssteuerreformgesetz, das erst vor wenigen Jahren in Kraft getreten ist, forderte die deutschen Unternehmer auf, Gewinne zu thesaurieren.

Bei den Kapitalgesellschaften wurde dafür Sorge getragen, dass die thesaurierten Gewinne mit einer Ertragsteuer von höchstens 30 % belastet werden sollen und bei allen anderen Unternehmen ist die Begünstigung des Thesaurierungssteuersatzes mit 28,25 % neu eingeführt worden.

Voraussetzung für die Begünstigung ist, dass keine Gewinnausschüttung an die Gesellschafter bzw. Entnahmen der Unternehmer durchgeführt werden.

Die Absicht des Unternehmenssteuerreformgesetzes war es eindeutig, die Liquidität und somit die Eigenkapitalquote der deutschen Unternehmen weiter zu stärken.

Wer diesen gesetzlichen Wünschen Folge leistet, wird nun in der Erbschaftsteuer bestraft.

Nur wegen der Missbrauchsfälle durch die sogenannten „cash-GmbHs“ soll zukünftig nur noch 10 % des Unternehmenswertes die Liquiditätsbegünstigung gewährleisten.

Die Nachbesserung des Gesetzentwurfes sieht nun vor, dass Investitionen in begünstigtes Vermögen innerhalb von 2 Jahren rückwirkend möglich sein sollen. Auch der Deutsche Industrie- und Handelskammertag hat diese gesetzlichen Änderungen bereits angeprangert und fordert den Gesetzgeber auf, die Grenze von 10 % auf 50 % anzuheben.

Wir kämpfen darum diese Forderung zu unterstützen und die Frist für die Investitionen auf mindestens 5 Jahre zu verlängern, da bei baulichen Investitionen von der Planung bis zur Fertigstellung dieser Zeitrahmen notwendig ist.

Wir haben die Gelegenheit, noch vor der endgültigen Verabschiedung des Gesetzes am 18.10.2012 mit Herrn von Stetten unserem Bundestagsabgeordneten Herrn Dr. Peter Tauber in Berlin unser Anliegen nochmals vorzutragen.

Um wenige Missbrauchsfälle zu vermeiden, werden wiederum die vielen ordentlichen deutschen Unternehmer durch die steuerlichen Änderungsgesetze stark belastet.


Studienangebot Betriebswirtschaftliche Steuerlehre, Unternehmensrechnung und Finanzen

Abschluss: Bachelor of Arts

Wir gratulieren Frau Christina Arendt.

Sie hat im vergangenen Jahr das Studium mit Erfolg abgeschlossen.

Der Studiengang BWL-Steuern und Prüfungswesen wurde im Jahr 2011 in den Studiengang RSW-Betriebswirtschaftliche Steuerlehre, Unternehmensrechnung und Finanzen umbe-nannt. Studierende, deren Studium vor dem 01.10.2011 begann, studieren weiterhin im Studiengang BWL-Steuern und Prüfungswesen. Studierende, die ihr Studium nach dem 30.09.2011 begonnen haben studieren im Studiengang RSW-Betriebswirtschaftliche Steuerlehre, Unternehmensrechnung und Finanzen (BStUF).

Nachfolgend wird das Konzept des an der DHBW Mosbach angebotenen Studiengangs RSW-Betriebswirtschaftliche Steuerlehre, Unternehmensrechnung und Finanzen beschrieben.

Der Studiengang RSW-Betriebswirtschaftliche Steuerlehre, Unternehmensrechnung und Finanzen vermittelt fundierte Kenntnisse im Bereich der praxisorientierten Steuerlehre, des betrieblichen Rechnungswesen und der betrieblichen Finan-zen. Die Basis hierfür bildet eine konsequente betriebswirtschaft-liche Ausrichtung der Studieninhalte. Leitlinie ist ein Fünf-Säulen-Konzept, das das Studium wie folgt strukturiert.

• Betriebswirtschaftliche Steuerlehre
• Unternehmensrechnung und Finanzen
• Betriebswirtschaftslehre
• Recht
• Ergänzungsfächer

Die Studierenden erwerben tiefgehende Kenntnisse der betriebs-wirtschaftlichen Steuerlehre, des nationalen und internationale Rechnungswesen, des Prüfungswesens, der Steuerung von Finanzprozessen sowie der rechtlichen Rahmenbedingungen unternehmerischer Tätigkeiten. Ergänzungsfächer schulen die Fach-, Sozial- und Methoden-kompetenz.

Absolventen/innen sind nach dem Studium in der Lage
• an der Erstellung, Auswertung und Prüfung nationaler und
internationaler Jahresabschlüsse mitzuwirken;
• an der Gestaltung betrieblicher Finanzprozesse mitzuwirken;
• finanzwirtschaftliche Unternehmensdaten zu interpretieren;
• Steuererklärungen zu erstellen, Steuerbescheide zu prüfen und
Rechtsmittel einzulegen;
• an Unternehmensgestaltungen /- entwicklungen mitzuwirken.

Einsatzgebiete und Perspektiven

Studierende können in allen Bereichen des kaufmännischen Rechnungs- und Finanzwesens eingesetzt werden. Im Anschluss an das Studium haben sie z. B. folgende Entwicklungsmöglichkeiten:

• Führungsaufgaben im Bereich Steuer- und Rechnungswesen
und im Bereich Finanzen.

Die Komplexität des nationalen und internationalen Rechnungswesens sowie das Steuerrecht fordern von Industrie- und Handelsunternehmen eine hohe Fachkompe-tenz im Bereich des Steuerrechts, des Rechnungswesens und der Finanzen. Entsprechende Qualifikationen werden in leitenden Positionen dieser Bereiche in hohem Maße erwartet.

• Steuerberater/in
Nach entsprechender Berufserfahrung kann das Steuerberaterexamen
abgelegt werden.

• Wirtschaftsprüfer/in
Nach entsprechender Berufserfahrung kann das Wirtschaftsprüferexamen
abgelegt werden.

Duale Partner

Partnerfirmen können sein:
• Unternehmen aller Branchen mit Steuer-, Finanz- und/oder Rechnungswesenabteilungen
• Steuerberatungsunternehmen
• Wirtschaftsprüfungsunternehmen